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Drucklasten

Als Druck bezeichnet man den Anteil der Last, der auf 1cm² trifft! Auf eine Unterlage wird Bei gleich bleibender Kraft

Und unterschiedlichen Flächenmaßen der Druck Verändert. Das bedeutet das wenn man z.B. Einen Kegelförmigen Gegenstand hat, diese


Luftdruck

Die Luft die unsere Erde umgibt hat ebenso wie diverse Gegenstände ein Gewicht. Diese drückt mit 10N/cm² (= ~1bar) auf die Erdoberfläche.


Dynamischer Druck


Hydrostatischer Druck und Bauwerksabdichtung

Unter hydrostatischem Druck verstehen wir

Bauen ist Physik und ein Bauwerk abzudichten ist auch Physik!

Der Großteil aller Bauschäden und Baumängel ist auf Planungs- und/oder Verarbeitungsfehler sowie der Wahl des falschen Materiales zurückzuführen. Was wir heute oft als Bauschäden zu sehen bekommen ist leider nicht nur die Folge von mangelndem Wissen, weil man z.B. diverse Erfahrungen vor 20 Jahren noch nicht hatte, sondern auch die Folge von der heutigen Engstirnigkeit diverser Verarbeiter und Planer. Nicht selten sind Terrassen, Flachdächer und diverse Detailanschlüsse schon nach wenigen Jahren Sanierungsbedürftig. Ein Erfahrungswert liegt hier häufig bei ca. 5- 10 Jahren bis zur ersten Totalsanierung.


Problem Drucklasten

Als Druck bezeichnet man den Anteil der Last, der auf 1 cm² Fläche trifft. Auf eine Unterlage, in unserem Fall die Abdichtung, wird bei gleich bleibender Kraft und unterschiedlichen Flächenmaßen der Druck verändert. Dies betrifft uns vorwiegend bei der Bekiesung von Dächern, bei Auflasten aber auch in Bezug auf eine ordentliche Durchführung der Abdichtungsarbeiten. Auf ein spitzes Steinchen das z.B. bei Begrünungsarbeiten unter der Trennlage liegen bleibt, wirkt das gesamte darüber liegende Gewicht sowie zusätzliche Kräfte die durch natürliche Bewegung der Dachabdichtung sowie der Auflast, durch zusätzliche Schneelasten, durch momentane dynamische Druckbelastungen (z.B. das gehen auf Terrassen, Tiere, Fahrzeuge, Gegenstände etc.) dazu kommen. Man kann dies im engen Sinne mit dem Einschlagen eines Nagels vergleichen. Demzufolge kann sich dieses Steinchen durch die Abdichtung durcharbeiten und es kommt in weiterer Folge unweigerlich zu einem Wassereintritt. Dasselbe gilt für Splittstreuungen unter Terrassenplatten sowie diverse Abstandhalter.


1 mal 1 = Bauphysik

Kraft 10 N (1kg /cm²)

Kraft 10 N (1kg /cm²)

Fläche = 1 cm² = 10N (1 kg/cm²)

Fläche = 100 cm² = 0,1 N/cm² (0,01 kg/cm²)

Drucklasten Verteilung

Dynamischer Druck

Als dynamischen Druck bezeichnen wir Stoß- und Staudrücke. Vorwiegend bei Flüssigkeiten, aber auch der Luftdruck ist in dieser Hinsicht ein dynamischer Druck, da er nicht mit konstantem Druck auf eine Fläche wirkt. Also nicht statisch ist, entgegen dem Begriff (Hydrostatischer Druck). Während man in einem See im 1 Meter tiefen Wasser ohne Probleme stehen kann, wird dies in einem Fluss z.B. nur schwer möglich sein. Grund dafür ist der dynamische Druck, die Kraft die auf die Fläche der Beine wirkt. Diese ist abhängig von der Masse und der Geschwindigkeit, also der Fließgeschwindigkeit mit der das Wasser sich bewegt. In Bezug auf Dachabdichtungen betrifft uns dies insofern, dass abfließendes Wasser, rutschender Schnee oder Eis sowie diverse Windrucklasten Reibungslasten erzeugen. Wie schon angedeutet hat auch die Luft ein Gewicht, eine Masse. Diese wird im größeren Maße durch thermodynamische Gesetze eine gewisse Geschwindigkeit erhalten, mit welcher sie das Bauwerk belastet. Weiters kommt es durch die bewegte Masse zu einer Reibung auf den Materialien. Dies hat zur Folge dass die Oberfläche ähnlich wie durch Fließwasser irgendwann rauer wird und sich Ablagerungen in der „rauen“ Oberfläche verkrallen können. Beim Auto entgegnen wir dem z.B. durch Waschen und wieder Polieren (schließen der Vertiefungen) des Lackes. Hier trägt der Fahrtwind seinen großen Teil zur Abnutzung der Lackoberfläche bei. Die Tatsache das sich Wind geschützte Bereiche oft in einem besserem Zustand befinden als Wind belastete, ist unter anderem auf diesen Effekt zurückzuführen.


Das Gewicht der Luft beträgt ca. 1,29 Gramm/Liter (ca. 1,29 kg/m³). Dieses Gewicht wird in seiner Summe durch Windlasten (Strömungsgeschwindigkeit) in Bewegung versetzt und übt einen dem entsprechenden Druck auf diverse Bauteile aus. Der Wind ist demnach eine dynamische Drucklast. Dieser übt seine Last auf ein Objekt in Form von Druck-, Sog- und Reibungslasten aus. Daher ist es wichtig geeignete Anwendungstechniken sowie Materialien zu verwenden die den natürlichen Schwingungen, Abnutzungen, Vibrationen und dem Arbeiten bei Fugen und Anschlussbereichen standhalten.


Thermodynamik

Unter Thermodynamik verstehen wir hierbei das temperaturbedingte Arbeiten der Materialien. Also Ausdehnung und Zusammenziehung. Diesbezüglich unterscheiden sich viele Materialien in ihren Eigenschaften. In Bezug auf die Bauwerksabdichtung ist es hier notwendig diverse thermodynamische Effekte zu berücksichtigen. Nicht nur in Form der Längenausdehnung sondern auch in Bezug auf die Ablösung von Materialien vom Untergrund.


Dampfdruck und Kondensat

Die meisten Bauschäden entstehen im Zusammenhang mit Wasser, dabei beschränkt sich dies nicht nur auf Oberflächenwasser und Bodenfeuchtigkeit, sondern auch auf Kondensat. Da die Luft bei höheren Temperaturen mehr Wasser in Form von Dampf aufnehmen kann als bei kalten Temperaturen, wurde die relative Feuchtigkeit eingeführt. Sie beschreibt den Prozentsatz bis zum Sättigungspunkt der Luft, abhängig von der momentanen Lufttemperatur. Wird beispielsweise Luft bis unter die Sättigungstemperatur (Taupunkt) heruntergekühlt, kann sie das enthaltene Wasser nicht mehr halten und sie kondensiert. Ähnlich wie bei einem Taucher der zu schnell auftaucht das Gewebe das Gas nicht mehr in Lösung halten kann. Eine Irrmeinung die immer wieder vertreten wird ist, dass Wasser das z.B. durch ein kleineres Loch in der Abdichtung eindringt, auf Grund des Dampfdrucks wieder ausdiffundiert. Dies mag eventuell in Ausnahmefällen richtig sein, grundsätzlich verteilt sich die Feuchtigkeit aber, auf Grund des Bestrebens der Natur den Druck auszugleichen, unter der Dachabdichtung. Kühlt der Dampf ab, so legt er sich als Feuchtigkeit unter der Dachabdichtung nieder. Auf längere Sicht bedeutet dieser „Atmungsprozess“ eine völlige Durchnässung der Dämmung oder des Bauwerks.